fast forward 2022

inszenierung

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Singing Youth

Ungarn

Éneklő fiatalok (Die singende Jugend)

Chortheater

Regie & Text

Judit Böröcz, Bence György Pálinkás, Máté Szigeti

Text

Judit Böröcz, Bence György Pálinkás, Máté Szigeti

Politische Propaganda von 1945 bis heute im Chorsatz und für sechs Stimmen scharfsinnig in Szene gesetzt.

Sprache

Ungarisch mit deutschen & englischen Übertiteln

Dauer

60

min

Karten

Spielort

Kleines Haus

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Kleines Haus Staatsschauspiel Dresden

Glacisstr. 28

01099 Dresden

KH 1

KH 2

KH Mitte

mehr zur Künstler*in

Termine

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Nachbesprechung

10. Nov. 2022

18:00

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Einführung
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11. Nov. 2022

18:30

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SINGING YOUTH heißt eine Figuren-Gruppe, die vor einem großen Sportstadion in Budapest steht. Tatsächlich ist es das zweite Stadion, das hinter dieser Skulptur von Makrisz Agamemnon steht, ein griechischer Bildhauer, der als politischer Flüchtling in Ungarn lebte. Das erste Stadion wurde 1953 erbaut, das zweite 2019 teilweise aus den Abrisstrümmern seines Vorgängers, mit Steuergeldern, genauso wie das erste. Das erste wurde dem Volk gewidmet, das zweite der Nation. Worin liegt der Unterschied? Agamemnons überlebensgroße Skulptur hat den Systemwechsel von 1989 überlebt, nach dem viele Statuen als Überbleibsel einer besiegten politischen Ideologie aus dem öffentlichen Raum entfernt wurden. Seit 70 Jahren kündet SINGING YOUTH von der Bedeutung der Musik für junge Menschen und von deren kulturpolitischen Stellenwert als Instrument zur Vermittlung politischer Ideen.

In der Inszenierung verdoppeln sechs junge Sängerinnen und Sänger Agamemnons Figuren-Gruppe und erwecken sie zum Leben mit einer Montage aus Texten von Agitpropliedern der Jahre 1945-56, von politischen Reden von damals und heute und von zeitgenössische Popsongs von Künstlern*innen, die mit der Regierung sympathisieren. In Szigetis spielerischen und eingängigen Kompositionen - inspiriert von den ‚Hits‘ beider Epochen - und in der subtilen wie scharfsinnigen Inszenierung der drei Co-Autor*innen entsteht ein pointierter Kommentar auf eine Praxis der Kulturpolitik damals wie heute.


Für diese Inszenierung haben sich die Theaterwissenschaftlerin Judit Böröcz (*1981), der Künstler Bence György Pálinkás (*1988) und der Musiker und Komponist Máté Szigeti (*1984) erstmals zu einer kollektiven Regiearbeit zusammengefunden.


Die Aufführung entstand im Rahmen der internationalen Partnerschaft Liberty mit Unterstützung des Programms Creative Europe der Europäischen Union. Die Produktion wurde im Rahmen des Staféta-Programms realisiert, das von der Stadt Budapest unterstützt wird.


MIT Benjamin Bozi, Péter Fehérváry, György Juhász, Maxim Jurin, Katalin Mezei, Eszter Sokhegyi


KONZEPT, TEXT & REGIE Judit Böröcz, Bence György Pálinkás, Máté Szigeti


MUSIK Máté Szigeti / CHORLEITUNG Péter Fehérváry / CHOREOGRAFIE Zsófia Tamara Vadas / LICHT Balázs Szabon / VIDEO Sári Ember / FOTOGRAFIE Sári Ember, Dániel Pék, Zsófia Sivák, Fortepan/Kovács József / DOKUMENTATION László Dinea, András Szőnyi / ÜBERSETZUNG Anna Bentley (EN) / PRODUKTION Trafó House of Contemporary Arts / UNTERSTÜTZT VON Budapest Főváros Önkormányzata, Staféta, Nemzeti Kulturális Alap, FÜGE Produkció, Jurányi Produkciós Közösségi Inkubátorház